Dekubitus Fachwissen
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Chirurgische Débridement
Die schnellste und sicherste Methode abgestorbenes, nekrotisches Gewebe komplett zu entfernen ist das chirurgische Débridement mit Pinzette und Skalpell. Es ist indiziert bei dicken, festen Nekrosekappen sowie bei Anzeichen einer drohenden Wundinfektion. Ebenso sollten erneut auftretende Nekrosen und Fibrinbeläge immer wieder chirurgisch abgetragen werden, bis eine vollständige Wundreinigung erreicht ist. Wir unterscheiden die partielle, unblutige Nekrosenausschneidung am Bett und die radikale, blutige Ausschneidung, die unter Blutstillungsmöglichkeit und Schmerzausschaltung im OP durchgeführt wird.



Chromosomen
Träger der genetischen Information, im Zellkern lokalisiert.



Chronische Erkrankung
Die Krankheit und deren Behandlung führen in der Regel zu einem erhöhten Bedarf an Energie und lebensnotwendigen Nährstoffen. Durch Appetitlosigkeit und allgemeine Schwäche essen kranke Menschen oft zu wenig und sehr einseitig. Gleichzeitig sind die körpereigenen Reserven häufig gering. Unbehandelt kommt es zwangsläufig zu einer Mangelernährung, die den Krankheitsverlauf negativ beeinflusst.



Chronische Wunden
Chronische Wunden sind Gewebezerstörungen, die auf einer Krankheit beruhen, die mit trophischen, das heißt durch die mangelhafte Versorgung des Gewebes bedingten Störungen einhergeht. Hierzu gehören die durch anhaltenden Druck ausgelösten Dekubitalgeschwüre (Ulzera) infolge arteriosklerotischer oder diabetischer Gefäßveränderungen und das Ulcus cruris venosum, das auf dem Boden einer chronisch-venösen Insuffizienz entsteht.



Compliance
Bereitschaft des Patienten, bei Untersuchungen und Behandlungen mitzuwirken oder eine verordnete Therapie einzuhalten.



Corium
Als Corium bezeichnet man die zweite Hautschicht, die sogenannte Lederhaut.