Dekubitus Fachwissen
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Regeneration
Unter Regeneration versteht man den gewebespezifischen Ersatz eines verlorengegangenen Körperteils oder Organs. Im Tierreich gibt es dafür viele Beispiele, so die Neubildung eines kompletten Regenwurms aus den vorderen Körpersegmenten oder der vollwertige Ersatz einer abgetrennten Extremität bei Molchen. Bei den Säugetieren und insbesondere beim Menschen ist die Regeneration nur noch im Bereich der Epithelien ( Epidermis, Schleimhäute des Magen-Darm-Traktes sowie der weiblichen Genitalien) vollständig, in parenchymatösen Organen, wie zum Beispiel der Leber, nurmehr eingeschränkt möglich.



Regenerative Heilung
Bei Schürfwunden, die nur die Epidermis betreffen, wird das Epihelgewebe aus den Basalzellen wieder vollständig regeneriert. Der Heilungsvorgang entspricht der Epithelisation.



Reibung
Physikalischer Faktor bei der Dekubitusentstehung. Die Reibungskräfte können zu Mikroläsionen führen und im Zusammenspiel mit dem Druck die obere Hautschicht (Epidermis) schädigen. Bei der Entstehung von zum Beispiel Fersendekubitus spielen Reibungskräfte eine Rolle.



Reparation
Die Behebung eines Gewebedefektes erfolgt beim Menschen überwiegend durch Reparation. Dabei wird verlorengegangenes oder geschädigtes Gewebe durch unspezifische Elemente des Binde- bzw. Stützgewebes ersetzt, die dann vernarben. Lediglich Defekte im Stützgewebe, so vor allem in Kochen, Knorpeln und Sehnen, werden gewebetypisch wieder aufgebaut.



Retardiert
Im Zusammenhang mit Medikamenten bedeutet dies verzögert freigesetzt und damit lange wirksam.



Rezidiv
Das Wiederauftreten einer Erkrankung nach einer Periode, in der die Krankheitszeichen nachgelassen haben oder verschwunden waren.